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POLAR M600

(3.5 / 5 bei 6 Stimmen)

223,37 € 349,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 20. März 2018 7:10
Hersteller
Typ,
GPS Uhr
Ohne Brustgurt
Wasserdicht

Polar M600 Test

POLAR M600 Test

Moderne Pulsuhren sind wahre Alleskönner. Und jetzt sollen sie sogar auf die menschliche Sprachsteuerung reagieren. So wie die Polar M600, die nicht alleine über die Tasten programmiert werden kann, sondern die auch auf die Worte ihres Trägers hin aktiv wird. Bei einem Preis von 350 Euro richtet sich das Modell aber vornehmlich an ambitionierte Sportler.

Auffällig im Design

Mit rund 65 Gramm Gewicht präsentiert sich die Polar M600 allerdings nicht eben als Leichtgewicht am Handgelenk. Das Display und sein Gehäuse wirken dabei ein wenig überdimensioniert – die GPS Uhr ist eben ein echter Hingucker. Dennoch vermeidet das fließende Design fast alle Ecken und Kanten. Auch das aus Silikon gefertigte Armband – gegenwärtig in weißer und schwarzer Färbung erhältlich – ist an den Seiten elegant abgerundet. Der Bildschirm erlaubt zudem eine individuelle Einstellung bei der Helligkeit und der Schriftfarbe. Das gesamte Gerät passt sich folglich dem beruflichen und privaten Alltag des Trägers an, schmiegt sich wunderbar an dessen Haut und erzielt somit bereits beim Tragekomfort wahre Bestleistungen.

POLAR M600 Video Test

Kein Punktabzug bei der Funktionalität

Aufzuzählen, welch großes Leistungsspektrum die Polar M600 ihrem Käufer bietet, würde wohl zu lange dauern. Die Pulsuhr ist jedenfalls in der Lage, alle Aktivitäten ihres Inhabers auf Schritt und Tritt zu erkennen, aufzuzeichnen, an mobile und stationäre Geräte zu senden und diese dort zu verarbeiten sowie zu archivieren. Auf diese Weise ist etwa das Zählen konsumierter Kalorien, das Messen von gelaufenen und gefahrenen Distanzen oder das Überwachen der Schlafphasen möglich. Mehr noch, das Gerät ist mit unterschiedlichen Programmen versehen, in denen die eigenen Leistungen wie in einem Trainingsplan gesammelt werden können. Dieser lässt sich später am Smartphone oder dem Computer auswerten und kann per Mausklick einem Freund oder Mediziner zugeschickt werden.

Kommunikation mit diversen Geräten

Ein weiterer Vorteil der Polar M600 liegt darin, dass sie mit dem Betriebssystem Android versehen ist und daher mit zahlreichen Smartphones oder Notebooks kommunizieren kann. Das ist etwa dann wichtig, wenn beim Laufen die Musik aus der eigenen Playlist genutzt werden soll. Oder wenn der Träger über eingehende Anrufe und Mails sowie über baldige Termine informiert werden möchte. Darüber hinaus kann die Pulsuhr natürlich mit externen Trainingsplänen gespeist werden. Zudem lässt sich individuell festlegen, welche Informationen für einen solchen Transfer grundsätzlich zur Verfügung stehen sollen. Die Polar M600 greift daher nicht auf alle auf dem Handy oder dem Computer hinterlegten Daten zu.

Der Trainer am Handgelenk

Besonders erwähnenswert ist daneben aber ein anderes Feature. Wer will, kann die Polar M600 so programmieren, dass diese im Abstand aller ein bis zwei Stunden ein Signal von sich gibt. Entweder ertönt dabei ein akustisch wahrnehmbarer Laut oder das Gerät vibriert am Handgelenk. Beim Blick auf das Display findet der Träger die Anregung vor, er möge sich mehr bewegen. Tut er das nicht, erhält er einen sogenannten Inaktivitätsstempel. Auf diese Weise wird über den Tag nicht alleine ein Bewegungs- und Leistungsprofil des Anwenders erstellt. Auch solche Phasen, die aufgrund langen Stehens oder Sitzens nicht förderlich für die Gesundheit sind, werden vermerkt. Und damit wiederum dürfte zumindest der persönliche Ehrgeiz des Inhabers angesprochen werden.

GPS-Sensor und Pulsmessung sind inklusive

Bei derart vielen Funktionen sei es beinahe nur am Rande erwähnt, dass die Polar M600 über einen integrierten Pulsmesser verfügt. Dieser befindet sich an der Rückseite des Gehäuses und liegt somit unmittelbar auf dem Handgelenk. In den Rahmen des Displays wurde zugleich ein GPS-Sensor eingelassen, der bei allen bisherigen Testläufen sehr gute Ergebnisse erzielte. Das Aufzeichnen von Strecken sowohl in der Distanz als auch im Profil ist daher jederzeit möglich. Zumal das Gerät ebenso die abweichenden Höhenmeter automatisch erkennt. Lediglich in alpinen Regionen wiesen einige Messungen leichte Fehler auf, was jedoch in keinem Falle zu schwerwiegenden Problemen führen sollte.

Teuer – und hochwertig

Es mag dahingestellt sein, ob eine Pulsuhr tatsächlich 350 Euro kosten darf. Wenn diese aber in ihrem Leistungsumfang so breit gefächert ist und sie alle Aufgaben in bester Qualität erfüllt, dann ist sie eben diesen Preis auch wert. Zumal die Polar M600 dank der integrierten Sprachsteuerung ohnehin eine komplexe Software aufweist, die in vielen Vergleichsgeräten nicht vorhanden ist. Etwas schade ist da eigentlich nur der Umstand, dass die Uhr lediglich bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht ist, sie also für professionelle Tauchgänge nicht zur Verfügung steht. Dennoch erzielt die Polar M600 insgesamt die besten Ergebnisse, die ein solches Modell gegenwärtig auf dem Markt erreichen kann.


223,37 € 349,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 20. März 2018 7:10